Zweimal Platz 13 und sechs Punkte für die Meisterschaftswertung brachte die IDM Saisoneröffnung am vergangenen Sonntag für den Österreicher Günter Knobloch auf der neuen 1098 R vom Team Sebring DUCATI. Zielvorgabe für die erste Saison in der Superbike- Klasse ist für den nach sechs Jahren in der Supersport fahrenden Knobloch nach eigenem Bekunden eine Top-Ten Platzierung in der Endabrechnung. Gemessen an dem starken Feld mit zahlreichen WM-Lauf Siegern, europäischen und deutschen Meistern kann Knoblochs Debüt durchaus als gelungen gelten, auch wenn er selber mit seiner Leistung hadert und Fehler schon während des Qualifyings eingesteht: “Das Qualifying hatte ich vergeigt, auch die Entscheidung auf den Qualifyer zu verzichten, war im Nachhinein betrachtet falsch. Im Nachhinein ist man immer schlauer, das Ergebnis unseres Vorgehens war auf jeden Fall mal Platz 17.”
Wiedergutmachung war für die Rennen am Sonntag angesagt, die fünfte Startreihe und ein Platz ausserhalb der Punkteränge schienen nicht akzeptabel. “Für das erste Rennen hieß es Nerven bewahren, aber trotzdem Angriff – Punkte mussten unbedingt auf das Konto, auch wenn das Training so unglücklich gelaufen war”, beschreibt Günter Knobloch die Situation vor den ersten Rennen der Saison. “Ein guter Start brachte mich in die Position, in der Gruppe die letztendlich um Platz 10 gefahren ist, mitzukämpfen. Am Ende wurde es ein 13. Platz. In Lauf zwei hoffte ich, mein für die erste Veranstaltung mit der DUCATI gestecktes Ziel – Top 10 – mit mehr Einsatz erreichen zu können. Zwischendurch lag ich auf Platz 11, musste nach Problemen mit dem Bremshebel aber noch den Vize-Meister Andersen und Solberg ziehen lassen.”
“Kein Auftakt nach Maß”, lautet das Resümee des Wochenendes am Lausitzring, aber auch ein Schritt nach vorne. “Ich weiss, woran ich arbeiten muss und - genau so wichtig - meine Jungs wissen, was wir am Bike verändern müssen, damit wir konkurrenzfähiger werden.”
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